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Was hinter den angeblichen Geistervideos steckt und warum IP-Kameras mit hoher Auflösung der beste Schutz vor Spuk sind

Geschirr, das durch die Luft fliegt, Puppen, die ihre Arme bewegen und nebelige Erscheinungen, die durch verlassene Gebäude ziehen: Das Internet ist voll von Videos mit angeblichen Geistersichtungen. Dabei sind die Phänomene einfach zu erklären. „Hinter den angeblichen Spuk-Videos stecken optische Täuschungen, technische Störungen oder schlicht Manipulation“, erklärt ein Sprecher des Berliner Unternehmens Smartfrog. Das auf Internet-of-Things spezialisierte Unternehmen kennt sich mit Videoüberwachung aus und bietet ein Komplettpaket für die Heimüberwachung an – inklusive App, Cloudspeicher und Kamera. Mit Blick auf Halloween (31. Oktober) erklärt der Smartfrog-Sprecher, was hinter den angeblich übernatürlichen Erscheinungen steckt und warum offenbar eine Überwachungskamera mit HD-Auflösung der beste Schutz gegen Spuk ist.

Berlin, Oktober 2019

Man nehme einen verlassenen Ort, zum Beispiel ein altes Krankenhaus oder Hotel – zur Not tut es auch der eigene Garten – eine schwache Beleuchtungsquelle und eine Videokamera mit geringer Aufnahmequalität. „Wenn man diese Grundzutaten dann noch mit Lichtreflexionen und markerschütternden Geräuschen ergänzt, entsteht das perfektes Spuk-Video, das einen Gruselschauer über den Rücken jagt“, beschreibt der Smartfrog-Sprecher das klassische Geister-Video im Internet.

Bei näherer Betrachtung kann sich die vermeintliche Geistererscheinung auch als schlichtes Spinnennetz vor der Kameralinse entpuppen. Bei Wind schwankt der angeleuchtete Spinnenfaden und kann fälschlicherweise die Bewegungserkennung der Überwachungskamera auslösen. Ähnlich verhält es sich mit ungewöhnlichen Geräuschen. Schon öfter haben zum Beispiel jaulende Katzen mit ihren lauten Geräuschen sogar Polizeieinsätze ausgelöst.

Luftspiegelungen und optische Täuschungen

Oft lassen sich übernatürliche Erscheinungen auch mit Luftspiegelungen oder optischen Täuschungen erklären. Hunderte von Illusionisten leben von diesen Sinnestäuschungen. Hinzu kommt, dass das menschliche Gehirn so programmiert ist, dass es leicht ein Gesicht sehen kann, wo keins ist, etwa in einer Wolkenformation, einem grimmig dreinblickenden Wischmob, gut gelaunten Parkuhren oder langnasigen Kleiderhaken. Wer im Internet nach „Gesichter in Dingen“ sucht, findet zahlreiche Beispiele für dieses Phänomen, das in der Fachsprache Pareidolie heißt.

Außerdem gibt es noch Fälle, in denen Klein- und Grundschulkinder einen Geist gesehen haben wollen. Viele Eltern kennen das. Auch für dieses Phänomen gibt es eine ganze Reihe von Erklärungen. Eine davon ist, dass Kleinkinder noch nicht zwischen Realität und Phantasie unterscheiden können und für sie Objekte

belebt sind. Mit zunehmendem Alter legen sich für gewöhnlich die kleinkindlichen Geistersichtungen. Um die Angst von ihren Sprösslingen zu nehmen, können findige Eltern das Kinderzimmer mit einer Sicherheitskamera ausstatten, um so ihren Kleinen zu zeigen, dass nachts keine Geister oder Monster an ihrem Bett spuken.

Videos und Stimmen lassen sich manipulieren

Nicht nur Illusionisten arbeiten mit Inszenierungen. Wenn in Poltergeist-Manier Geschirr, Gläser und Vasen zu Bruch gehen, kann man davon ausgehen, dass Menschen dahinterstecken. Als Begründung sagt der Smartfrog-Sprecher: „So mancher hofft mit seinen Videos auf Fans, Follower und mehr Reichweite.“ Wo früher die Doppelbelichtung beim Foto half, kommt heute eine Software beim Video zum Einsatz. Die Technologie, mit der sich Bewegtbild und Ton manipulieren lassen, hat große Fortschritte gemacht. Inzwischen ist es möglich, Köpfe virtuell sprechen zu lassen. Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass sich Mimik und Mundbewegungen von Prominenten in Videos täuschend echt steuern lassen. Auch die Stimme eines Menschen kann vom Rechner inzwischen überzeugend simuliert werden.

In Zukunft dürfte also mit noch mehr angeblichen Geistersichtungen zu rechnen sein, denn die Welt des Übersinnlichen übt auf Menschen schon immer eine Faszination aus. Und der Mensch will sich gruseln. Aber bitte nur zeitlich begrenzt und auch nicht in den eigenen vier Wänden. Wer nicht nur Einbrecher abschrecken, sondern sich auch vor Geistern schützen will, für den hat der Smartfrog-Sprecher einen Tipp: „Mit Blick auf die im Netz kursierenden Videos ist davon auszugehen, dass Geister offenbar Kameras mit hoher Auflösung hassen. Folglich ist eine Internetkamera mit HD-Auflösung ein guter Schutz gegen Spuk“, sagt der Sprecher mit einem Schmunzeln. Oft genug deckt eine Sicherheitskamera den Irrtum auf.

Weitere Informationen: www.smartfrog.com

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  • Über Smartfrog

    Smartfrog (www.smartfrog.com) ist ein europäisches Technologieunternehmen im Bereich des „Internet of Things“ (IoT). Es geht darum, die Gegenstände des täglichen Gebrauches intelligenter zu machen und diese mit dem Internet zu verbinden – z.B. mittels einer App. Ziel ist es, das Alltagsleben der Menschen bequemer und sicherer zu gestalten, indem moderne Technologien benutzerfreundlich und preisgünstig angeboten werden. Dafür hat Smartfrog eine universelle IoT-Plattform entwickelt, auf der verschiedene IoT-Lösungen abgebildet werden können, zunächst im Bereich der Sicherheit. Hier bietet Smartfrog u.a. eine einfach zu bedienende und günstige Komplettlösung für Heimsicherheit an, mit der man seine Wohn- und Geschäftsräume jederzeit und von überall im Blick behält. Das Angebot ist ab 5,95 Euro/Monat erhältlich, ohne Mindestvertragslaufzeit und monatlich kündbar. Es beinhaltet die App zur Verwaltung von bis zu 10 Kameras, eine Smartfrog Cam sowie Video-Cloudspeicher.

    Die Gesellschafter und das Management von Smartfrog gehören zu den Gründern von international führenden IT- und Internetunternehmen, CEO ist Charles Fränkl. Als Investoren sind u.a. internationale Risikokapital-Beteiligungsgesellschaften wie e.ventures und Target Global, renommierte Unternehmensfamilien sowie Jean-Pierre Wyss, Mitbegründer der u-blox AG, eines führenden Schweizer Technologieunternehmens, beteiligt.

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